Unser Jugendkonzept

FC Rastede –
Eine Investition in die Zukunft

Stand 2017


Leitlinien und Themenkomplexe


  • Der Grundgedanke

Die Jugendarbeit des FC Rastede ist seit vielen Jahrzehnten ein fester und anerkannter Bestandteil des Fußballkreises Ammerland und darüber hinaus. Doch alles was bis heute initiiert und erreicht wurde erfolgte ohne Konzept, war mehr oder weniger von Zufällen abhängig und Ideen einzelner aktiver Vereinsmitglieder zu verdanken. Konkrete Ziele und definierte Vorgaben gab es bisher nicht.
Dies soll sich mit der „Konzeption Jugend-Fußball“ ändern. Die Konzeption soll der rote Faden der Jugendarbeit sein, mit dessen Hilfe eine qualifizierte kindgerechte Ausbildung und Förderung realisiert werden kann. Sie soll Trainern, Eltern, Sponsoren, Kindern und Jugendlichen als Wegweiser dienen. Soll ihnen helfen Zusammenhänge zu verstehen und dazu animieren, sich als Teil des ganzen einzubringen. Jeder einzelne soll dauerhaft Freude am Fußball und der Kameradschaft finden.
Dieses Konzept soll unterstützende Wirkung haben, Ziel unserer Arbeit auf dem Gebiet des Jugendfußballs ist, den Spielern neben fußballerischen Fähigkeiten auch soziale Kompetenz zu vermitteln. Es soll nicht dazu dienen, Eltern oder auch Trainer zu bevormunden, sondern es sollen Richtlinien und Anhaltspunkte für alle Beteiligten sein.
Für uns steht die Förderung des Nachwuchses im Mittelpunkt unseres Wirkens. Mit 14 Jugendmannschaften demonstrieren wir unser Engagement in diesem Bereich. Wir wollen allen Kindern das Fußballspielen ermöglichen und keine Kinder zurückweisen.
Die Konzeption Jugendfußball dient als Wegweiser und Basis für individuellen, insbesondere aber gemeinschaftlichen sportlichen Erfolg unter dem Dach eines gut strukturierten Vereins. Der Verein als Basis für ein gemeinschaftliches und sportliches Vereinsleben.

 

Die Konzeption Jugendfußball dient als Wegweiser und Basis für individuellen,
insbesondere aber gemeinschaftlichen sportlichen Erfolg unter dem Dach eines
gut strukturierten Vereins.

Der Verein als Basis für ein gemeinschaftliches und sportliches Vereinsleben.


Soziales Konzept der Jugendabteilung


  • Soziale Kompetenz / Normen und Regeln

Die Vereine sind ein wichtiger Bestandteil in unserem gesellschaftlichen Leben. Das Vereinsleben, wie auch unsere Gesellschaft sind durch soziale Normen geregelt. Ohne diese sozialen Regelungen kann weder ein Verein noch eine Gesellschaft funktionieren. Diese Normen und Regeln sind in einem Verein dieselben, wie im familiären, schulischen oder beruflichen Umfeld. Somit können gesellschaftliche Regeln und Normen im Vereinsleben vor gelebt und vertieft werden. Außerdem benötigt unsere Gesellschaft, genauso wie ein erfolgreicher Verein, Menschen mit Charakter und starker Persönlichkeit. Leistungswille, Anstrengungs- und Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Durchsetzungsvermögen, Gewinnen und Verlieren können, Selbstvertrauen entwickeln, einen fairen, respektvollen und
gewaltfreien Umgang miteinander sind Beispiele für individuelle Charaktermerkmale und soziale Verhaltensweisen, die eine erfolgreiche Persönlichkeit in unserer Gesellschaft benötigt bzw. auszeichnet. Im Schul- und Berufsleben genauso, wie im Vereins- und Mannschaftssport. In einer Fußballmannschaft wird bei jedem seiner Mitglieder seine individuelle sportliche Veranlagung und seine Persönlichkeit gefordert und gefördert. Gleichzeitig lernt der Nachwuchsspieler sportliche und soziale Verhaltensweisen, die er in seinem Team ständig umsetzen muss. Im Fußballverein wird den jungen Menschen somit nicht nur das Fußball spielen beigebracht. Den Kindern und Jugendlichen werden im Vereinsleben immer auch Werte vermittelt. Verantwortlich für die Vermittlung von sportlichen Fertigkeiten, von sozialen und individuellen Verhaltensweisen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des jeweiligen Vereins.

Ziele:

– Bei allen Mitgliedern den gegenseitigen Respekt stärken
– das „Team-Denken“ im Verein fördern
– Persönlichkeitsentwicklung der Spieler fördern
– respektvoller, offener, ehrlicher gewaltfreier Umgang
– Gemeinsame Unternehmungen
– Respekt vor Eigentum
– Identifikation mit dem Verein („Wir-Gefühl“)

  • Zusammenarbeit mit den Eltern

  1. Einbindung der Eltern in das soziale und sportliche Konzept
    Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist die Grundlage für einen
    erfolgreichen Sportverein. Trainer und Betreuer investieren ihre Freizeit zum
    Wohle der Kinder und Jugendlichen. Daher sollten die Eltern jederzeit unterstützend wirken und sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sein. Umgekehrt steht ihnen das Recht zu, eine Begründung vom Trainer zu sportlichen Entscheidungen betreffend das/die eigene/n
    Kinder zu erhalten.
  2. Elternkodex:– Die Autorität des Trainers/Betreuers sollte nicht untergraben werden,
    – die Rolle des Trainers in seiner Position auch nicht übernommen werden.
    – Eltern halten sich während des Spiels außerhalb des Spielfeldes auf und
    – bringen von außen keine Unruhe ins Spiel.
    – Unterstützend wirkt es, wenn die Eltern ihre Kinder aufmuntern und positiv beeinflussen.

Sportliches Konzept der Jugendabteilung


  • Grundsätze und Ziele der Jugendarbeit

Die individuelle Spielfähigkeit und der individuelle Erfolg sind gleichsam das Ziel,
wie das Gruppenerlebnis in der Mannschaft und die darin enthaltende Kompetenz
der Teamfähigkeit. Spielwitz und Kreativität der Kinder und Heranwachsenden
führen langfristig nur dann zum Erfolg, wenn auch das Zusammenspiel mit den
Mitspielern im Vordergrund steht.

  • Organisation und personelle Zusammensetzung

Koordination und Durchführung des Jugendspielbetriebes beim FC Rastede sind seit vielen Jahren auf die Schultern weniger verteilt. Personen, die darüber hinaus zumeist auch noch mit anderen Aufgaben innerhalb des FC Rastede betraut sind/waren und diese Aufgaben mit hohem Aufwand und Hingabe erfüllt haben.
Da allein die Erfüllung der organisatorischen Aufgaben des laufenden Spielbetriebes in der Breite derart zugenommen hat, dass eine sorgfältige Wahrnehmung derselben immer mehr (Frei-)Zeit in Anspruch nimmt, sehen wir Handlungsbedarf hinsichtlich der Aufgabenwahrnehmung.
Darüber hinaus ist festzustellen, dass die den Kindern verbleibende Freizeit durch die stets steigenden schulischen Anforderungen (Ganztagsschule usw.) immer weniger wird, die Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung zeitgleich vielfältiger den je sind, und auch andere Vereine mit gleichen oder anderen Sportarten aktiv um die Jugendlichen werben.
Aus diesen Gründen muss das Angebot des Vereins, die Abwicklung der internen Abläufe und das äußere Darstellungsbild nicht nur in der Breite sondern auch in der Tiefe überdacht und überarbeitet werden. Anforderungen deren Bewältigung den wenigen ehrenamtlich Tätigen (wie bisher) in den derzeitigen Strukturen allein schon aus zeitlichen Gründen nicht mehr zugemutet werden kann.
Mit der Schaffung von 7 Aufgabenbereichen sowie der Verteilung der Arbeiten auf mindestens 7 Personen erhoffen wir uns eine quantitative, qualitative Entwicklung der Jugendarbeit des FC Rastede.

1. Koordinator Spielbetrieb ( Vertreter bei Vorstandsitzungen)

– Verantwortlich für die organisatorische Abwicklung des gesamten Spielbetriebs
– Ansprechpartner für den Fußballkreis/Fußballverband in allen Belangen (hat die hieraus notwendig werdenden internen Abläufe zu veranlassen)
– Mannschaftsmeldungen zur Feldrunde
– Mannschaftsmeldungen zur Hallenrunde
– Passanträge
– Spielverlegungen – Einlegung von Rechtsbehelfen bei evt. Sperren
– Annahme und Prüfung der Abrechungen der Trainer/Betreuer
– Weiterleitung an den Kassenwart
– Für dieses Funktion wird ein Vertreter gestellt.

2. Sportlicher Leiter Nachwuchs ( Vertreter bei Vorstandsitzungen)

– Verantwortlich für die Umsetzung der vorgegebenen Lerninhalte bei Training und Spielbetrieb – mannschaftsübergreifender Ansprechpartner für Trainingsinhalte und Spielsysteme
– gibt Trainern zu Saisonbeginn Trainingsbeispiele anhand, mittels derer die Lerninhalte eingeübt werden sollen
– soll regelmäßig die Trainingseinheiten und Spiele der Mannschaften besuchen um sich ein Bild vom Leistungsstand der Jugendlichen zu machen
– Verantwortlicher Leiter der Trainerbesprechungen (inklusive Terminierung und Einladung) – Mitwirkung bei der Einteilung der Mannschaften in den einzelnen Jahrgängen in Kooperation mit den betroffenen Trainern
– Mitsprache bei Wechsel von Spielern innerhalb eines Jahrgangs, sowie Entscheidungen bei oder zur Förderung von überaus guten Talenten.
– Trainerfortbildungen vor Ort unter Leitung der Stützpunkt-Trainer des Kreises. Um diese umfangreiche Aufgabe zu entlasten, werden 2 Jugendsportkoordinatoren als Gremium fungieren.

2.1. Jugendkoordinator (A- bis C-Junioren) und Jugendkoordinator (D- bis G-Junioren).
Dieser beiden Koordinatoren haben folgende Aufgaben zu leisten:
– Ansprechpartner und Unterstützer für einzelne Trainer bei Problemen, Trainingsinhalten, Spielerwechsel
– Achtet auf die Umsetzung des Jugendkonzepts
– Überblick über die einzelnen Mannschaften, Spieler und Trainer und unterstützt der Trainer durch das „Train the Trainer“ Konzept
– Gemeinsam mit der Jugendobmann entscheidend für die Trainereinteilung zur neuen Saison – Sprachrohr für die Einzelnen Jahrgänge an den Jugendobmann z.B. bei Trainingszeiteinteilung (Draußen u. Halle)
– Unterstützer und erste Ansprechpartner des Jugendobmanns auch bei Vorstandssitzungen – Laden zu Betreuersitzungen und führen diese für die Sportliche Aktualitäten, Jugendobmann für das Organisatorische

3. Koordinator Veranstaltungen

– Verantwortlich für die Organisation aller Großveranstaltungen (mannschaftsübergreifende Veranstaltungen) der FC Rastede Jugendabteilung
– Initiator und Organisator eines jährlichen Sportfestes des FC Rastede – Verantwortlich für die Durchführung der Hallenturniere im Rahmen der Hallenkreismeisterschaft und Ansprechpartner als vereinseigenen Turniere
– Organisiert einmal pro Saison eine gemeinsame Aktion aller Trainer und Betreuer – Planung, Organisation weiterer Feste/Veranstaltungen in Eigeninitiative

4. Presse-/Öffentlichkeitsarbeit

– Verantwortlich für die regelmäßige aktuelle Berichterstattung
– Ergebnismeldung und Spielankündigung im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde
– Ergebnismeldung und Spielankündigung auf der Homepage der SG
– Regelmäßige Berichte über die Arbeit des FC Rastede und Besonderheiten
– Ggf. verantwortlicher Herausgeber einer eigenen Webseite
– Veröffentlichung von „Sonderaktionen“ der Mannschaften in der Presse

5. Materialbeschaffung

– Verantwortlich für die Beschaffung aller notwendigen Materialien Spiel- und Trainingsbetrieb
– Inventarisierung des Bestandes (Bestandsverzeichnis)
– Zentraler Einkauf von Bällen, Hütchen, Leibchen usw. für den Trainingsbetrieb
– Verantwortlicher Ansprechpartner beim Einkauf von Trikots, Trainingsanzügen usw. für die Ausstattung der Mannschaften und Trainer

6. Sponsoring

– Verantwortlich für den gesamten Bereich des Sponsoring
– Zentraler Ansprechpartner für alle Sponsoren
– Führt eigenverantwortlich Gespräche mit den vorhandenen Sponsoren
– Sucht eigenverantwortlich neue Sponsoren
– Koordiniert die gesamten Abläufe in Absprache mit dem/der 1.Vorsitzenden und dem Vorstand
– alle Zahlungsvorgänge sind über die Kasse des Vereins und durch den verantwortlichen Kassenwart/-in abzuwickeln

7. Koordinator Schiedsrichter

– Verantwortlich für / Vertreter aller Schiedsrichter in der Jugendabteilung
– Initiiert und Koordiniert die Aus-/Weiterbildung der Schiedsrichter
– Soll den Jugendschiedsrichtern Paten zur Seite stellen und die Entwicklung der Jugendschiedsrichter federführend begleiten
– Soll Jugendliche suchen, die eine Ausbildung zum Schiedsrichter machen
– Ansprechpartner für alle Trainer und Betreuer in Sachen Regelkunde
– Soll regelmäßige Schiedsrichter-Stammtische initiieren zum Erfahrungsaustausch

 

  • Mannschaftsverteilung

Jeweils die ersten Mannschaften (ab E-Jugend) in ihren Jahrgängen sollen leistungsorientiert trainiert werden. Wir wollen ein hohes Leistungsgefälle innerhalb einer Mannschaft vermeiden und Mannschaftsstärken nach Möglichkeit reduzieren, um die bestmögliche Ausbildung zu gewährleisten.
Diese Einteilung ist wichtig, um die Kinder und Jugendlichen entsprechend ihrem Leistungsstand und ihren körperlichen Merkmalen (Wachstumsphase) individuell gezielt zu fördern und Schwächen gezielt zu trainieren.
Sie ermöglicht es, die Kinder und Jugendlichen nicht zu über- aber auch nicht zu unterfordern und vermittelt allen gleichzeitig die notwendige Spiel- und Trainingspraxis.
In jeder Altersklasse soll eine Mannschaft höherklassig spielen, ohne dass dabei die anderen Mannschaften gleichen Alters vereinsseitig vernachlässigt werden dürfen. Für diese Ausrichtung mit Leistungskomponente ist der Verein und Umfeld groß genug.
Die Abstimmung zwischen der ersten und den weiteren Mannschaften eines Jahrgangs auf kooperativer Basis zwischen Spielern und Trainern ist zu optimieren.
Am Ende der Ausbildung sollten die Jugendlichen in der Lage sein, den Kader der Seniorenmannschaften qualitativ zu verstärken, einzelne aber auch den Wechsel in höherklassige Vereine schaffen.

Organisatorische Leistungskomponenten:

– von A bis E – Junioren:
Die spielstärksten Kinder werden in der ersten Mannschaft zusammengefasst, dies jahrgangsunabhängig (Ausnahmen sind ebenso wie Härteregelungen in gegenseitiger Absprache möglich.)
Es übernehmen die Lizenzierten oder gleichwertige Trainer/in, die Betreuung der ersten Mannschaften.
– F-Junioren
Der Einteilung der Kinder erfolgt primär nach den Jahrgängen, um Freundschaften und Schulgemeinschaften nicht zu behindern, ein Abweichen davon ist nach Übereinkunft der Trainer in Abstimmung mit den Eltern möglich, insbesondere nach Leistungskriterien.

– G – Junioren / Bambini
Hier steht Bewegungsförderung und Spaß am Spiel im Mittelpunkt, angereichert um zunehmend fußballerische und Wettkampfelemente. Sie verbleiben nach Jahrgängen geordnet.

– Trainerwechsel
Spätestens ab den D – Junioren sollte mindestens 2 Jahre, maximal alle 4 Jahre, ein anderer Trainer die Mannschaft übernehmen. Bei den Minis bis E – Jugend ist Kontinuität in der Mannschaftsbetreuung wünschenswert.

 

  • Trainingsinhalte / Lernziele der Mannschaften

– Klassifizierung in Grund-, Aufbau- und Leistungstraining

– Umfassende Bewegungsschulung ( Minikicker, G – Junioren)
– Grundlagentraining ( F – und E – Junioren )
– Aufbautraining ( D – und C – Junioren )
– Leistungstraining ( B – und A – Junioren )

– Grundsätze zum qualifiziertem Training

– Spaß am Fußballspielen
– bis einschließlich der D – Jugend steht grundsätzlich der Ball im Mittelpunkt
des Trainings. Übungen und Laufeinheiten ohne Ball sollten grundsätzlich
vermieden werden.
– Trainer sollten falsch ausgeführte Übungen korrigieren, da fehlerhafte
Bewegungsmuster, die automatisiert werden, kaum veränderbar sind.
– Veränderungen und Verbesserungen des Bewegungsablaufs müssen
erklärt und demonstriert werden können.
– Vielseitigkeit fördern, Einseitigkeit vermeiden ( Beispiel : Beidfüssigkeit)
– Trainingsinhalte vorbereiten, auch individuell
– Jede Mannschaft soll eine Mappe mit verschiedenen Übungen speziell für diesen
Jahrgang zur Verfügung gestellt bekommen. Diese Mappen sollen mit Hilfe der
Trainer und in Absprache mit Trainerkoordinatoren gemeinsam erstellt und
immer wieder aktualisiert werden.

• Trainingsinhalte und Lernziele der Altersklassen

– Klassifizierung in Grund-, Aufbau- und Leistungstraining
– Umfassende Bewegungsschulung ( Bambini, G – Junioren) – Grundlagentraining ( F – und E – Junioren )
– Aufbautraining ( D – und C – Junioren ) – Leistungstraining ( B – und A – Junioren )
– Grundsätze zum qualifiziertem Training
– Spaß am Fußballspielen
– Grundsätzlich ist der Ball im Mittelpunkt des Trainings. Übungen und Laufeinheiten ohne Ball sollten grundsätzlich vermieden werden.
– Trainer sollten falsch ausgeführte Übungen korrigieren, da fehlerhafte Bewegungsmuster, die automatisiert werden, kaum veränderbar sind.
– Veränderungen und Verbesserungen des Bewegungsablaufs müssen erklärt und demonstriert werden können.
– Vielseitigkeit fördern, Einseitigkeit vermeiden (Beispiel : Beidfüssigkeit) – Trainingsinhalte vorbereiten, auch individuell
– Jede Mannschaft soll eine Mappe mit verschiedenen Übungen speziell für diesen Jahrgang zur Verfügung gestellt bekommen. Diese Mappen sollen mit Hilfe der Trainer und in Absprache mit Trainerkoordinatoren gemeinsam erstellt und immer wieder aktualisiert werden.

Es ist zu gewährleisten dass jedes Kind 50% Spielzeit bei Spielen und Turnieren bekommt. Ausnahme zu diese Regel sind hier je doch die Leistungsorientierte Mannschaften.

• Trainingsinhalte und Lernziele der Altersklassen

G-Junioren:

• Ganzheitliche Förderung der Kinder durch vielseitige Bewegungsaufgaben
• Spielerisches Kennenlernen des fliegenden, rollenden und hüpfenden Balles
• Ideenvielfalt und Spielfreude durch Variationen kleiner Spiele mit Ball
• Freude am (Fußball-)Spielen Kennenlernen einfacher Grundregeln des „Mit- und Gegeneinanderspielens”
• Keine Systemvorgaben (freies Spiel)
• Training 1 x / Woche

F-Junioren:

• Freude am Fußballspielen
• Fußballspielen lernen durch kleine Fußballspiele – Straßenfußball im Verein!
• Spielerisches Kennenlernen der Grundtechniken (Dribbeln, Passen, Schießen, Ballkontrolle)
• Vermitteln einfacher taktischer Tipps, die beim „Tore schießen – Tore verhindern” helfen!
• Motivation zur Bewegung durch vielseitige sportliche Aktivitäten
• Regelmäßiges Wechselspiel der Positionen
• Vermittlung von Mindestregeln (Anstoß, Einwurf, Eck-, Frei-, Straf- und Anstoß)
• Training 1 bis 2 x / Woche

E-Junioren:

• Fußballspielen lernen wie im Straßen – fußball in kleinen Teams und Feldern
• Geschicklichkeit und Schnelligkeit am und mit Ball
• Spielerisches Kennenlernen auch schwierigerer Techniken – Beidfüßigkeit
• Taktische Grundregeln für eine Raumorientierung und – aufteilung
• Fordern und Fördern von Individualität – Siegen und Verlieren lernen
• Training 2 x / Woche

D-Junioren:

• Spielfreude und – Kreativität
• Systematisches Training der Basistechniken – Anwenden in verschiedenen Situationen
• Schulung individualtaktischer Abläufe in Offensive und Defensive
• Erlernen gruppentaktischer Grundlagen für das Spielen im Raum
• Fördern von Eigeninitiative, Leistungsmotivation, Willenseigenschaften
• Schulung der Schnelligkeit (koordinatives Laufen, keine Schnelligkeitsausdauer!)
• Beginn der gezielten Torwartausbildung
• Hinweis auf Körperpflege (gemeinsames Duschen nach Training + Spiel fordern/fördern)
• Training 2 x / Woche

C-Junioren:

• Festigung der erlernten Fußballtechniken (umfassend)
• Festigung der Beidfüssigkeit
• Stabilisieren der Freude am Fußballspielen
• „Dynamische Techniken“ – mit Tempo und unter Druck des Gegners
• Vertiefen der Gruppentaktik in der Offensive und Defensive
• Ausgleich koordinativer Defizite und Aufbau einer breiten fußballspezifischen Fitness
• Fördern von persönlicher Verantwortung für sich und die Gruppe auf und neben dem Platz
• Training 2 x / Woche

B und A-Junioren:

• Ernsthaftigkeit, Leistungswillen und Freude am Fußballspielen
• „Dynamische Techniken“ – exakte Abläufe mit Tempo sowie unter Zeit-/Gegnerdruck
• Individuelle Vorbereitung auf spezielle Anforderungen verschiedener Positionen
• Perfektionierung taktischer Abläufe in der Gruppe und Stabilisierung im Team
• Individuelle Stabilisierung einer umfassenden Fitness
• Positionsspezifisches Training (Laufwege und Zweikampfverhalten)
• Training 2 x / Woche
• Torwarttraining
Der Torwart nimmt im modernen Mannschaftsgefüge auf Grund der Regel, den Ball mit der Hand spielen zu dürfen und aufgrund der Rückpass- und Zeitregel eine Ausnahmestellung ein. Die gestiegenen Anforderungen im Spiel haben die Torwartförderung stärker in den Mittelpunkt gesetzt.
Grundsätzlich erfährt der Torhüter in den Jugendmannschaften keine besondere Beachtung. Er trainiert mit und wird leider nicht immer seiner Rolle im Spiel und Team trainiert. Ein qualifiziertes Torwarttraining durch Torwarttrainer soll diesem Umstand berücksichtigen und unsere jungen Torhüter auf diese Anforderungen optimal vorbereiten.

Hauptziele sind:

– Spaß am Fußball, insbesondere an der Position des Torhüters entwickeln und erhalten. – Ausbildung in den Bereichen Technik, Taktik, Kondition und Koordination – Vorbereitung auf die Physischen und psychischen Belastungen eines Torhütes
Anzustreben ist es, unseren Jugendtorhütern zweimal im Monat ein spezielles Torwarttraining anzubieten.
Für dieses Training könnten die Torhüter der A-und B- Junioren, sowie die Torhüter der C – und D – Junioren zusammengezogen werden.
Kurze Trainingssequenzen könnten punktuell für die Torhüter der E – Junioren während des eigentlichen Mannschaftstrainings stattfinden. Es wird auch erst ab der E-Jugend bestimmt welche Kinder Torwart werden. Grundgedanke hierbei ist das die Kinder auch vernünftig Fußball spielen können/sollen.

 

• Trainerkodex

Ab sofort ist der sogenannte Trainerkodex verbindlich, ein Regelwerk speziell für Trainer/Co-Trainer, das Grundregeln für den Umgang mit Mannschaften, für Kommunikation und für Trainings- und Spielbetrieb zusammenfasst.
Jedem Trainer einer am Spielbetrieb teilnehmenden Mannschaft sollte mindestens ein Co-Trainer zur Seite stehen. Federführend für den sportlichen Bereich ist der Trainer. Er bereitet das Training vor, leitet es und ist für die Aufstellung der Mannschaft verantwortlich.
Alle Trainer und Co-Trainer arbeiten ehrenamtlich in ihrer Freizeit um den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, Fußball spielen qualifiziert zu lernen. Trainer und Betreuer üben dabei eine Vorbildfunktion aus, sie sind zugleich Aushängeschild des Vereins.

• Zuverlässigkeit
• Pünktlichkeit
• positive Kommunikation mit Spielern, Eltern, Schiedsrichtern, Zuschauern und Gästen
• Fairness, vorbildlicher Auftritt (Vereinsregeln, Alkohol – und Rauchfreie Trainings- und Spielbetrieb
• Respekt und Anstand gegenüber allen Beteiligten sind für Trainer und Co-Trainer unerlässlich.

Umgang mit den Kindern/Jugendlichen:

– möglichst viel mit den Kindern/Jugendlichen reden, die Eltern mit einbeziehen – sie immer mit dem Vornamen ansprechen
– offen für persönliche Probleme sein
– mit positiver und konstruktiver Feedback animieren
– Termine frühzeitig durch WhatsApp/Emails etc. bekannt geben
– Spaß am Sport und am Mannschaftsspiel vorleben/vermitteln
– Sozialverhalten vorleben/vermitteln – Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft aber auch des Vereins fördern
Kommunikation zum Verein:
– zeitnah zum Koordinator Spielbetrieb Terminänderungen , Sondertermine, Unfälle etc. melden – Organisatorisches (Zusatzspiele, Turniere) mit Koordinator Spielbetrieb oder Veranstaltungswart besprechen
– Teilnahme an Jugendtrainersitzungen ( Letzter Montag im Monat)
Verhaltensregeln im Trainingsbetrieb:
– Mannschaftslisten führen ( Adressen, Telefon, Email, Trikotwaschen)
– Vereinbarungen treffen für Kommunikation mit den Eltern/Spielern: (z.B. WhatsApp bei Spielausfall) – Infodienst für Spieler, Eltern und Verein: (Infozettel, Email oder Aushang)
– Sportliche und pädagogische Weiterbildungen
– Verpflichtung zur Weiterbildung in der Ersten Hilfe
– Ballzahl und trainingsleibchen kontrollieren
– Hinterlassen der jeweilig genutzten Trainingskabine und das Benutzen von Trainingsutensilien bzw. die Nutzung des Ballraumes
Verhaltensregeln im Spielbetrieb:
– Spielfeld Auf- und Abbau organisieren (Tore, Hütchen, Fahnen etc.)
– Schiedsrichter versorgen: Kabine anweisen, Spielball, Spesenabrechnung
– Spielberichte ausfüllen – Passwesen der eigenen Mannschaft: Pässe verwahren, Fotos kontrollieren, Spielberechtigung prüfen
– Ergebnisdienst nach Spielende sicherstellen
Patenmodell für neue Trainer
– Neue Trainer sollen im Anfang einige Monaten (je nach Bedarf) aktiv begleitet werden. – Die Trainer müssen eingeschult werden in der Lernziele des jeweilige Jahrgang
– Verschiedenen Übungen, speziell für diesen Jahrgang, sollen für die Trainer zur Verfügung
stehen. – Diese Übungen werden mit Hilfe der Sportliche Leiter/Jugendkoordinator und die Trainer gemeinsam erstellt und sollten immer wieder aktualisiert werden.
Ehrenamt
– Um eine mögliche Traineraus- und fortbildung zu forcieren und so auch nachhaltig eine höhere Qualifikation der Jugendtrainer zu erreichen, wird die Entschädigung für Jugendtrainer an deren Qualifikation sprich Trainerschein gekoppelt.
– Die Traineraus- und Fortbildung wird weiterhin vom Verein empfohlen und auch finanziell gefördert.

• Außendarstellung

– Die Vereinsfarben sind blau und weiß (einzeln oder in Kombination). Zukünftige Anschaffungen von Trikots, Trainingsanzügen usw. müssen in den Vereinsfarben getätigt werden und sollten mannschaftsübergreifend den gleichen Ausrüster und Farbgestaltung haben.
– Anschaffung von Trainingsanzüge in regelmäßigen Abständen. – Anschaffung /Beibehaltung eines einheitlichen Kleidungsstücks für die Trainer
– Pflege und Steigerung der Aktualität der Homepage
– Regelmäßige mannschaftsübergreifende und aktuelle Berichterstattung
– Aushang aller Jugendmannschaften im Vereinsheim
– Durchführung einer jährlichen Großveranstaltung zum Erlös der Jugendarbeit (eigenes Sportfest)
– Saubere und gepflegte Sportstätten sind eine Verpflichtung. Hierzu tragen sowohl die Heimatvereine aber auch alle Spieler und Trainer im bzw. nach dem Trainings- und Spielbetrieb bei.

• Ausrüstung für Spiel und Training

Um eine sinnvolle und erfolgreiche Trainingsarbeit ermöglichen zu können, ist eine vollständige, funktionstüchtige Ausrüstung erforderlich. Die Jugendabteilung wird sich verstärkt der Anschaffung von benötigter Ausrüstung annehmen. Diese Tatsache entbindet jedoch niemanden, die Sorgfalt gegenüber existenter. Zur Verfügung gestellter Ausrüstung zu unterlassen. Die permanente Pflege sollte für jeden Trainer selbstverständlich sein. Die Kinder und Jugendlichen sollen hierbei aktiv mit eingebunden werden. Ein wichtiger Bestandteil für die Ordnung wäre ein Materialraum auf dem Sportplatz, keine Lagerung der Sportgeräte im Privatbereich der Trainer!
Um den Kindern auch theoretische Anteile anschaulich vermitteln zu können, werden zukünftig visuelle Lehrmethoden stärker genutzt werden (Videos, Flipcharts etc.). Erfahrungsgemäß sind damit die größten Erfolge in diesen Altersgruppen zu erzielen.

• Trainerfortbildungen

Der FC Rastede bietet darüber hinaus folgende weitere Rahmenbedingungen an:
– regelmäßige lokale Aus- und Weiterbildungen durch den Trainerstab des Fußballverbandes auf unseren Trainingsgelände (Ziel: halbjährlich);
– Regelmäßige vereinsinterne Fortbildungen in Theorie und Praxis
– „Trainer coachen Trainer“
– Einrichtung des sportlichen Leiters Nachwuchs“(Koordination / Hilfestellung)
– Förderung der Teilnahme an Aus- und Weiterbildungen auf Verbandsebene (externe Angebote)
– Aktivitäten mit den Kindern innerhalb aber auch außerhalb des Trainings- und Spielbetriebes wie Trainingslager, Abschlussfahrten, Besuche von Bundesligaspielen, Schwimmbad o.ä. werden begrüßt und durch den FC Rastede unterstützt.

 

Merke: Die Qualität der Arbeit der Trainer und Betreuer sowie der
Umgang mit den Kindern sind prägend für die sportliche Entwicklung
und die lebenslange Einstellung zum Vereinsleben jedes einzelnen
Kindes!!